Kleine Wunder, große Momente.

Projekte von Bauern helfen Bauern - Salzburg und ihre Auswirkungen auf die Menschen -
durch die Augen jener, die dabei waren.

„Tua wos“ – die 5. Rückkehr in die zweite Heimat

Ein ganzes Jahr lang haben wir uns vorbereitet und auf die 5. Baureise nach Bosnien gefreut. Nun sind wir wieder zurück und schauen auf eine Woche zurück, die „anders“ war als die vorhergegangenen Baureisen.
Mit 12 Schülerinnen und Schülern und 7 erwachsenen Begleitern und Helfern sind wir am 3.9.2016 um
7:30 Uhr in Kleßheim aufgebrochen. Unsere Busse waren wieder einmal voll mit vielen Sachspenden und sehr viel Freude und auch Spannung auf das, was uns erwarten wird. Bis auf einen Stau in Slowenien ist die Anreise reibungslos verlaufen und wir sind gut in Srebrenica bei der Pansion Misirlije angekommen.
Am 1. Tag stand der traditionelle Besuch der Gedenkstätte und des Friedhofs in Potocari am Programm. In einer kurzen Führung haben vor allem die neuen Teammitglieder gehört und gesehen, dass wir in einem Gebiet mit einer schrecklichen Vergangenheit "wos tuan"!
Anschließend wurde unsere Gruppe in 2 Bauteams aufgeteilt und diese haben dann auch gleich die Fahrt zu den Baustellen angetreten und dort angekommen ging es auch gleich los mit Arbeiten.
Was war jetzt anders als bei den vergangenen Reisen?
Da war einmal die Tatsache, dass die Häuser neu geplant wurden und jetzt um Vieles größer und komfortabler sind. Dieser Herausforderung sind wir gewachsen gewesen und haben die Häuser bis zum Donnerstag fertig gebaut. Gelungen ist das natürlich auch deswegen, weil die Vorbereitungsarbeiten von unseren bosnischen Vorarbeitern schon top waren. Das Bad, Wasser- und Elektroanschluss und die betonierte Stiege als Zugang zum Haus werden von den Vorarbeitern noch gemacht.

Was noch anders war, das war das Wetter, das zwar am 1. Bautag noch schön war, sich aber am 2. Tag veränderte und wir so richtig "waschelnass" den Tag beendeten. 1 Haus konnte noch das Dach einschalen, beim 2. Haus wurde notdürftig mit einer Plane abgedeckt. Der Regen hat sich am 3. bis 5. Tag nur mehr selten gezeigt, aber es war immer bewölkt und kühl.
Das arbeitsfreundliche Wetter, der große Arbeitswille des ganzen Teams und die gute Verpflegung bei den Baustellen haben wohl dazu beigetragen, dass wir am Donnerstag fast fertig waren. Es wurde wirklich jeden Tag, nach einer fast 1-stündigen sehr abenteuerlichen Anreise zu den Baustellen, von morgens bis abends hart gearbeitet.
Am Donnerstag gab es dann noch ein "Schaffest" auf jeder Baustelle, d.h. unsere Familien haben am Morgen ein Schaf geschlachtet, dann gegrillt und gemeinsam wurde dieses dann verzehrt und der Bau des Hauses bosnisch gefeiert. Leider hatten wir an diesem Tag nicht viel Zeit zum Feiern, was uns sehr leid tat, denn Feiern können die Bosnier!
Wir haben dann um 17 Uhr die einzigartige Musikschule in Srebrenica besucht. BhB hat diese Schule ins Leben gerufen, damit die Kinder aller ethnischer Gruppen neben der regulären Schule singen, musizieren, tanzen und auch Deutsch lernen können. Derzeit besuchen ca. 400 Kinder die Schule und der Chor hat uns im Beisein von "BhB-Chefin" Doraja Eberle, Vorstandsmitglied Landolf Revertera und Landesrat Sepp Schwaiger eindrucksvoll gezeigt mit welcher Freude die Kinder von Srebrenica musizieren und singen. Lena und unsere beiden Anna's haben im Gegenzug auch ein sehr emotionales Lied gesungen und so ist auch dieser Tag sehr berührend  ausgeklungen.
Am Freitag haben wir dann die Häuser offiziell an die neuen Bewohner übergeben und das war diesmal auch anders als bisher. Unsere Sponsorenvertreter, die die beiden Häuser finanziert haben, waren nämlich auch da.
LR Sepp Schwaiger als Vertreter des Landes Salzburg (Haus Salzburg) und der Präsident des "Lionsclubs Wals-Siezenheim" Ludwig Bieringer mit seiner Delegation (Haus Wals-Siezenheim) haben mit uns in sehr berührender Art und Weise die Schlüssel übergeben.
Es war wieder einmal der Moment, wo die Gefühle stark im Vordergrund standen. Die Freude über ein eigenes Zuhause, die Freude von uns, wieder was getan zu haben und der Gedanke, dass wir wieder heimfahren müssen, hat uns so manche sichtbare und unsichtbare Träne fließen lassen.
Das Haus ist ein weit sichtbares Zeichen und eine kleine Hilfe für eine bessere Zukunft, aber eine Woche sozusagen zur Familie zu gehören, miteinander zu lachen, zu reden, zu essen, zu feiern, die herzlichen Gastfreundschaft und den Dank zu erleben, war für uns das Schönste in dieser Woche.
Wir, "Tua wos" das "kleines Sozialprojekt der Landwirtschaftlichen Schulen Kleßheim" hat in dieser Woche wieder Großes geleistet. Wir sind, ohne Überheblichkeit, stolz auf uns und unsere Arbeit, aber wir sind vor allem dankbar für das, was wir in Bosnien gesehen und erlebt haben. Ein glückliches Leben ist nicht von Reichtum und Wohlstand abhängig. Wer wenig hat, hat oftmals mehr!

Vielen Dank an „Bauern helfen Bauern“ und an Namir Poric. Ohne die Zusammenarbeit mit euch wäre so ein Projekt nicht möglich. Ein besonderes Danke an Dir. Johann Eßl, übrigens Mitglied der heurigen Baugruppe, der an uns glaubt und uns so sehr unterstützt. Die Liste derer, die uns diese Reise ermöglicht haben, ist sehr lang, aber ich denke, dass diese Menschen mit ihrem großen Herz genau wissen, wer
gemeint ist, wenn ich nur ganz einfach sage:
 
Vielen, vielen herzlichen Dank und "hvala"!!!
PS: Mehr Informationen in Wort und Bild findet man auf unserem Blog
www.tuawos5.blogspot.co.at

Ein Haus gebaut für Generationen,

gebaut von Generationen – mit Intarconnect.

Es war eine Premiere der ganz besonderen Art: nach einem erfolgreichen Fundraising nach nur sechs Monaten, sollten erstmals Interact, Rotaract und Rotary aus dem gesamten Distrikt 1910 mit eigenen Händen anpacken und ein neues Zuhause für eine vertriebene Familie in Bosnien und Herzegowina bauen. Dabei freuten wir uns besonders, durch den Rotary Distrikt 1910 und die Rotary Clubs Klosterneuburg, Wien-Stadtpark und Wien finanziell unterstützt zu werden.

Nach 10 Stunden abenteuerlicher Anfahrt erlebten wir als Intarconnect-Bauteam einen spannenden ersten Bautag; besonders dank Doraja Eberle und dem gesamten (Bau)Team fühlten wir uns gleich herzlich empfangen! Am ersten Tag galt es noch, sich mit den Abläufen auf der Baustelle zurechtzufinden, doch wir konnten schnell tatkräftig unterstützen und nach und nach eigene Projektteile übernehmen. Nach dem ersten Tag freuten wir uns daher bereits über vier stehende Wände, neue Freundschaften und die kommenden Herausforderungen der nächsten Tage!

Am zweiten Tag wurden mit dem Errichten der Fassade und des Dachbodens die nächsten Meilensteine erreicht. Dabei lockten immer wieder die traumhafte Aussicht und der strahlende Sonnenschein. Die vorfreudigen Blicke der zukünftigen Hausbesitzer motivierten uns, gerne länger als geplant zu arbeiten. Neben dem interkulturellen Lernen konnten wir auch unsere handwerklichen Fähigkeiten mit Anleitung und Organisation von Bauern Helfen Bauern erweitern. Der Sonnenuntergang wurde uns nach getaner Arbeit durch das erste eingebaute Fenster geschenkt.

Obwohl die Tage stets gefüllt mit emotionalen Momenten, Begegnungen und Einsichten über Kultur, Leben und Menschen waren, konnten wir uns am dritten Tag besonders freuen: wir begannen das Haus mit einem Dach zu versehen. Bei ersten Dachdeckererfahrungen gingen zwar ein paar Ziegel zu Bruch, dafür nahm das Haus bereits konkrete Form an und wir fühlten, wie unglaublich schön es sein kann, einer Familie ein Dach über dem Kopf zu geben. Obwohl wir verschiedene Sprachen in den teilnehmenden Ländern und zwischen den Generationen sprechen, arbeiteten Rotarier, Rotaracter und Interacter aus dem gesamten Distrikt 1910 Hand in Hand auf ein gemeinsames Ziel hin. Nach einem erfolgreichen Baustellentag ließen wir den Abend mit einem Besuch des Srebrenica Memorial und des österreichischen Kontingents der EUFOR (European Union Force in BiH, Operation Althea) ausklingen.

Am vierten Tag schließlich konnten wir bereits am Innenausbau des Hauses arbeiten! Da wir alle zusammen sieben verschiedene Sprachen sprechen, einigten wir uns amüsiert auf unser aller Lieblingswort für die Fuchschwanz-Säge: die „Hand-Maschine“. Außerdem bekamen wir österreichischen Militärbesuch. Ein Mitglied der EUFOR-Truppe stattete uns im Rahmen einer offiziellen Aufklärungsmission einen Besuch ab. Dabei durften wir auch eine Übersetzerin kennenlernen, die uns spannende interkulturelle Insights aus ihrer Tätigkeit vor Ort erzählte. Nach einem erfolgreichen Arbeitstag veranstalteten die zukünftigen Hausbesitzer zu Ehren des Hausbaus ein freudiges Grillfest inklusive Lamm am Spieß. Wir waren darüber sehr glücklich, das Lamm, das noch am Vortag im Garten gegenüber herumsprang, weniger. Am meisten freuten wir uns auf das Finale und die feierliche Schlüsselübergabe.

Am fünften Tag verkleideten wir dann schließlich die Innenräume und das Obergeschoß. Damit wurde das Haus in nur 5 Tagen Bauzeit fertiggestellt und überstand bereits den ersten Hagelregen gut und dicht. Wir haben viel gelernt, noch mehr gelacht und eine große Menge Demut erleben und mitnehmen dürfen. Mit perfektem Timing ging die Sonne zur Schlüsselübergabe und Abschlusszeremonie über dem zukünftigen Zuhause der Familie auf. Ein Satz der neuen Hausbesitzer wird uns noch lange begleiten und spornt uns an, in Zukunft wiederzukommen um weitere Häuser zu bauen: „Wir bekamen ein neues Haus in unserer alten Heimat.“

Hausbau in Srebrenica

Ein Projekt umgesetzt von einer Minigruppe, möglich gemacht durch die Organisation von
Bauern Helfen Bauern und durch eure Unterstützung – Danke!

Mit etwas Glück sind Anselm Becker und ich letztes Jahr auf ein sagenhaftes Projekt – Hausbau in Srebrenica – geleitet von der Salzburger Organisation Bauern Helfen Bauern, gestoßen. Es soll einen Abschluss darstellen, einen Abschluss unserer sechsjährigen Zeit gemeinsam mit unserer Minigruppe – wir waren begeistert und fingen mit der Organisation diverser Spendenaktionen an. Schnell merkten wir, dass uns die Strukturen speziell in Ober St. Veit sehr zum Vorteil wurden. So unterstützte uns einerseits die Pfarre Ober St. Veit mit dem Caritas-Ausschuss, dem Fastenessen aber andererseits auch Vereine wie die Kaufleute OSV, JOSEV macht Theater, der Huatklub, Jugend OSV Ansi oder Privatpersonen wie Kathja Kogelbauer und Lisi Gläser.

Am 20.08. war es endlich soweit. Das nötige Geld war gesammelt, unsere zwei Neun-Mann-Busse waren beladen und bis auf den letzten Platz ausgelastet. Mit diesem immensen Zuspruch und dem damit verbundenen Vertrauen der Eltern haben wir in dieser Größe wirklich nicht gerechnet. Umso riesiger waren natürlich Erwartungen und Vorfreude – die Reise nach Srebrenica nahm ihren Anfang.

Über Budapest und Novi Sad erreichten wir am Abend den serbisch bosnischen Grenzübergang, eine Brücke, die über den Grenzfluss der Drina führte. Die zuvor ausgesprochen lebhafte Stimmung in meinem „Männerbus“, es wurde gesungen, gejubelt und gefeiert, wurde ruhiger.
Als wir kurz darauf durch Potocari fuhren, das Memorial Center erkannten, zerbombte, zerschossene, noch nicht wieder aufgebaute Häuser wahrnahmen, überschlugen sich unsere Emotionen. Ausgesprochen wichtig war, dass wir an diesen Ort der unfassbaren Traurigkeit später, im Rahmen einer Führung, zurückkehrten und uns ein Einblick, der Geschichtsbüchern nicht zu entnehmen ist, gewährt wurde. Doch schon die herzhafte Begrüßung von Arthur, der uns in unserer Unterkunft willkommen hieß, die wir kurz darauf erreichten und die aufmunternden Worte unseres reizenden Betreuers Namir brachten uns auf andere Gedanken und so starteten wir am nächsten Tag Richtung Baustelle.

Nach einer guten Stunde über Berg und Tal, durch Steinbrüche und über unbefestigte Straßen, waren Anselm und ich erleichtert, als Namir uns mitteilte, die Autos abzustellen und den restlichen Weg zur Baustelle zu Fuss anzutreten. Wir sind wirklich froh, die Woche ohne Reifenwechseln und ohne gröbere Schäden hinter uns gebracht zu haben – wir konnten uns bis dato wirklich nicht vorstellen, was Autos alles aushalten!
Auf der Baustelle angekommen habe ich so eine unfassbare Motivation, ausgegangen speziell von den Kids, noch nie gesehen. Nachdem wir uns bei einer Tasse Kaffee vorgestellt haben, die zwei Familien kennenlernten, ein bisschen ins plaudern gekommen waren wollte jeder sofort anpacken, hämmern und bauen – großartig!
Ein Zeitplan wurde erstellt, die Aufgabenbereiche verteilt und Arbeiten wurden zugewiesen. Durch die relativ unkomplizierte Aufbauweise und die zahlreichen helfenden Hände gelang es uns auch, fast zum Erstaunen von Namir, beide Häuser innerhalb einer Woche fertig zu stellen.
Für das eine oder andere Päuschen war natürlich auch Zeit und da wir so viele waren, der anfängliche Enthusiasmus der jungen Generation von der doch harten Arbeit eingeholt wurde, waren diese gegen Ende immer willkommener.

Wichtig war uns, dass Ressourcen vorort genutzt werden, die Kinder und wir gemeinsam mit den zukünftigen Hausbewohnern anpacken können und eine interkultureller Austausch entsteht. Das Holz kam aus der Region, die Kids schwangen das Werkzeug speziell im Innenausbau und bei der Dachdeckung – bei zweiterem kamen Ansi und ich schon das eine oder andere mal ins schwitzen. Der kulturelle und zwischenmenschliche Austausch ist durch das gemeinsame Arbeiten oder das gemeinsame zusammensitzen in den Pausen von allein zustande gekommen – wunderbar!  Warmherzigkeit, Selbstlosigkeit und Offenheit bei Gesprächen, übersetzt von Hermina (17), der Tochter der ersten Familie für die wir bauten, oder beim Fussballspielen mit den zwei Burschen der zweiten Familie und speziell bei der symbolischen Schlüsselübergabe, wo man jemandem nur in die Augen schauen muss und ein warmes Gefühl der Dankbarkeit zu spüren bekommt.

Es war eine unglaubliche Woche, ein Wahnsinnsabschluss und ich hoffe, dieses Gefühl der Nächstenliebe hält an, es ist ein gutes – Danke!

Matthias Steinmayr

House-Building ist das beste Team-Building

Statt viel Geld für Team-Building an ein Seminarhotel zu zahlen ist
House-Building eine großartige Alternative mit Mehrwert. Die Fahrt alleine
war schon spannend und für viele von uns ein Aha-Erlebnis, so eine schöne
und unberührte Landschaft hatten wir nicht erwartet. Der Besuch des Memorial
Centers, der Film in dem Mütter über die Morde an ihren Kindern berichtet
haben - das werden wir sicher nie vergessen. Alles im Ort ist eigentlich
nicht so, als wären seit dem Krieg Jahrzehnte vergangen - es ist, als wäre
die Zeit stehen geblieben und die Panzer wären erst vor ein paar Wochen
abgezogen. Die Zeugnisse der Gewalt sind allgegenwärtig - ausgebrannte
Häuser, Einschusslöcher in den Mauern, Schützengräben. Die wunderschöne
Landschaft gibt wieder etwas Trost und lädt zum Wandern ein - bis man hört,
dass viele Felder und Wälder todbringend, da vermint sind und man nur ja
nicht von den sicheren Wegen abweichen darf. Alles sehr deprimierend - das
Geld fehlt überall, für Entminung, für Bildung, für alles.

BhB bringt Hoffnung zu diesen von allen verlassenen Menschen in Srebrenica -
ohne die jahrzehntelange Unterstützung dieser Organisation hätten schon viel
Menschen den Lebensmut verloren und viele wären ganz einfach verhungert oder
erfroren - und das ist keine Übertreibung, sondern eine traurige Tatsache.

Der Hausbau selbst war - dank professioneller Hilfe, sowohl seitens des
nunmehrigen Hausbesitzers, als auch von 3 tüchtigen Handwerkern - mehr
Vergnügen als Arbeit und es hat riesigen Spaß gemacht, in nur 3 Tagen ein
Haus zu errichten, in dem eine ganze Familie sicher und trocken wohnen kann,
mit Fenstern, einem 1. Stock, Ofen und Terrasse. Dass "unser" Haus an der
allerschönesten Stelle weit und breit steht (mit 360 Grad Panoramablick) und
wir unglaubliches Glück mit dem Wetter hatten, wäre auch noch zu erwähnen.
Kaum waren wir abgereist, begann es zu regnen und endete in der
Jahrhundertflut im ganzen Land. Mit Schrecken haben wir die tragischen
Entwicklungen verfolgt - ein Teil unseres Teams fuhr ja nach dem Hausbau
weiter nach Sarajevo, während wir anderen schon sicher und trocken in Wien
zurück waren.

Mein Fazit:
Helfen macht nicht nur Freude, sondern kann auch richtig Spaß machen und das
Erfolgserlebnis kommt unmittelbar und mit voller Wucht. Selten habe ich 2 so
strahlende Gesichter gesehen als die der neuen Hausbesitzer. Der
"zurückgebliebene" Teil unseres ERSTE Teams kann es gar nicht erwarten, auch
nach Srebrenica zu fahren, nachdem sie unsere Fotos und Berichte gehört und
gesehen haben. Verstehe ich.

Das Hilti-Team baut 2 Häuser

Nach einer langen und regenreichen Anreise trafen wir gegen 19:30 Uhr in der Pension
"Misirlije" in Srebrenica ein, wo wir gegen 20:00 Uhr Namir - die gute Seele von BhB in
Bosnien - kennenlernten und gemeinsam ein sehr gutes Abendessen einnahmen.

Berührung mit der Geschichte

Sonntag, 4. Mai 2014 - Nach dem Frühstück fuhren wir zur Gedenkstätte in Potočari. Nur wenige Minuten vom Srebrenica entfernt erinnern der ruhige Friedhof und die Gedenkstätte an das Grauen von 1995. "Ob das wohl gut geht? Was erwartet uns dort? Wie werden wir die Eindrücke verkraften?" Zum Glück haben uns Edith, Landolf, Heinz und Namir begleitet.

Die Halle, wo so viele Menschen vergebens Zuflucht suchten, Frauen ihre Kinder zur Welt brachten, Alte und Kranke verhungerten, Verzweifelte sich umbrachten und alle um Hilfe baten. Hier wurden uns die Ereignisse von Srebrenica im Jahre 1995 erst wirklich bewusst und haben uns tief berührt und erschüttert. Die letzte Ruhestätte der Opfer gibt den Hinterbliebenen Gewissheit über den Verbleib ihrer Männer, Söhne oder Väter.
Nach dem Besuch der Gedenkstätte in Potočari machten wir uns ruhig und leise auf den Weg
zu den beiden Baustellen. Die Besichtigung des Geländes sollte uns den Einstieg in die Arbeitswoche erleichtern.

Genossenschaft "Potocnica" - Solidarität und Frauenpower

"Vergissmeinnicht" ist das Emblem der Genossenschaft und wer weiß, vielleicht weist es auch
auf die Schicksale der Frauen von Srebrenica hin. Frauen verschiedener Ethnien haben sich zusammengefunden und arbeiten an einer gemeinsamen Zukunft. Sie wollen Reisenden, Besuchern, aber auch Arbeitenden Essen anbieten und somit Einkommen für die Genossenschaftsmitglieder generieren. Bereits sind sie in Verhandlung mit einer nahe
gelegenen Fabrik, die ihre Mitarbeitenden mit Mittagessen versorgen möchte. Wir drücken die
Daumen und hoffen, dass es klappt.
Wir freuen uns, dass wir mit der Kücheneinrichtung unseren Beitrag an der Genossenschaft leisten durften und danken herzlich für das feine Mittagessen und die hausgemachte Traubenmarmelade (Pek-Mez), die alle von uns erhalten haben.

Abstecher zu den Pferden

Völlig durchnässt und durchfroren kamen wir in der Pension an. Die Meisten wollten sich aufwärmen, so dass sich lediglich die Begleitpersonen der Srebrenica-Crew zusammen mit
den BhB-lern auf den Weg zum Pferdemann machten.
In wunderbarer Natur auf etwa 850m Höhe wohnt der Pferdeliebhaber Emin mit seiner Frau Sabrina und ihren vier Kindern. Die Institution "Pferdemann" bedeutet für die Kinder von Srebrenica eine willkommene Abwechslung in freier Natur, überlässt er doch seine robusten
Tiere wenn immer möglich den Kindern zum Reiten. Der von Edith mitgebrachte Sattel wird
künftig wohl zum Einsatz kommen. Nach Besichtigung der Tiere, völlig durchnässt und vom Schneetreiben überrascht, genossen wir die wohlige Wärme des Holzofens im Heim der
Familie. Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen!

Arbeitstage und Rückreise

Montagmorgen - es regnete nicht mehr, wir konnten es kaum glauben und los ging es auf
unsere Baustellen. Die Tagesabläufe gestalteten sich eigentlich immer gleich: Frühstück in der
Pension, gegen 07:45 h bis 18:00 h Arbeit auf der Baustelle, Abendessen in der Pension oder
bei "Biba", einem wunderschönen, kleinen Restaurant direkt an der Drina. Köstlich wurden
wir von Hajira und Hasiba während der Kaffeepausen und zum Mittagessen bei den
jeweiligen Baustellen verpflegt.

Ein Bautrupp lag so nahe an der Drina, dass dieser sich in einem wunderschönenen Pavillon direkt an der Drina verköstigen konnte. Damit die Drina auch gut zu Fuss erreichbar war und
das Mittagsmahl nicht im Stehen eingenommen werden musste, haben Daniel und Martin
kurzerhand die "Graf-Landolf-Stiege" und einen Tisch und Bänke gebaut.

Unser Ziel war es, am Donnerstagabend die Schlüssel den neuen Hauseigentümern übergeben zu können und uns bereits am Freitagmorgen auf den eher langen Heimweg zu machen.
Pläne wurden studiert, Holz musste sortiert und Gerüste gebaut werden, die Zimmermänner mussten von den Hilti-Geräten überzeugt werden. Es gab viel zu tun. "polako", "hvala", "molin", "pivo", " ivjeli", "voda" waren Worte, die uns schnell geläufig waren, aber nicht alle waren für die Baustelle geeignet und für anderweitige Verständigung mussten wir uns mit Mimik und Gestik behelfen oder bei ganz kniffligen Fragen auf Namir warten. Susi und David waren eindeutig die sprachgewandtesten unter uns - ich weiss nicht, ob ohne Susis "hejde, hejde", was soviel bedeutet wie "lauf, lauf" (also: schneller, schneller) nicht doch Baustelle 2 schneller fertig geworden wäre!

Die Zimmermänner, Meister in ihrem Fach und eindeutige Künstler im Umgang mit der Kettensäge, leiteten uns an oder liessen uns Freiraum, um selber Lösungen zu finden -
ganz "Hilti like" eben. Nebst Kettensäge verfügten sie lediglich über einen Meterstab, Hammer und Nägel, Wasserwaage und Fuchsschwanz - auch mit wenigen Mitteln können Häuser gebaut werden - wir sind noch immer beeindruckt.

Wir haben es geschafft – am Donnerstagabend konnten die Schlüssel übergeben werden – ein sehr emotionaler Moment. Die Freude für jemanden ein Haus gebaut zu haben bleibt gross und erfüllt uns alle mit Stolz und Zufriedenheit. Die Arbeit war anstrengend, hat aber Spass gemacht. Niemand will die gemeinsame Zeit in Srebrenica missen und alle freuen sich, Menschen kennengelernt und neue Erfahrungen gesammelt zu haben, gemeinsam gelacht, geweint und gegessen und Feste gefeiert zu haben.

Die Rückreise am Freitag führte uns bis zum Wörthersee, wo einige/wenige im See noch ein kurzes Bad nahmen bevor wir zum Essen gingen. Selina, Rebecca und die Jungs haben den Abend noch in einer Cocktailbar ausklingen lassen, während die Begleit-Crew gemütlich Revue passieren liess. Nach einer langen und erfahrungsvollen Reise in eine unbekannte und spannende Region sind wir gegen 15:00 Uhr wieder zu Hause in Vorarlberg angekommen.

Unvergessen werden Erinnerungen, Begegnungen und Erfahrungen, die wir alle während dieser Arbeitswoche erleben durften, bleiben!
Bea Bättig Staud

Der Blick nach vorne


Schon mehr als eine Woche ist vergangen, seit ich aus Srebrenica
zurück bin. Aber kein Tag, an dem ich nicht erinnert werde an diese
Reise, an die vielen Begegnungen mit Menschen und ihren Schick-
salen, und an die wunderbaren Begleiterinnen und Begleiter in
diesen vier Tagen, die mir gezeigt haben, wie einfach, uneitel und
unmittelbar Hilfe sein kann. Und auch kein Tag, an dem ich nicht
jemandem erzähle von dem, was „Bauern helfen Bauern“ hier
geleistet hat und Tag für Tag noch immer leistet.

Was auch immer ich in der Theorie wusste über Srebrenica, über
den Krieg, über die grausamen Geschehnisse im Juli 1995 – alles
wird ganz klein angesichts der Realität. Die Begegnung mit den
Menschen, mit ihrer Trauer, aber auch gleichzeitig mit ihrem un-
erhörten Mut, mit dem sie versuchen, in ihrer Heimat wieder Fuss
zu fassen. Ihre Hoffnung und ihre Dankbarkeit für jedes Wort,
jede Geste der Freundschaft und Zuneigung, jeden Ausdruck von
Respekt und Bewunderung.

Freitag, 12. April. Gerade hat auf dem Schulplatz in Srebrenica
eine Gedenkfeier geendet für die Opfer des Granatenangriffs vom
12. April 1993. Viele Schulkinder starben damals. Sie spielten
gerade Fussball. Die Familien haben Blumen an den Zaun gesteckt.
Eine grosse Trauer liegt über dem Platz. In der Schule proben die
Kinder des Superar-Chors für ein Konzert. Mit grossem Engagement,
ernsthaft und konzentriert. Richtig professionell. „Das Leben geht
weiter“ sagt Namir – und er hat Recht, auch wenn der Blick zurück
in die Erinnerung für viele dieser Menschen für immer mehr Bedeutung
haben wird als jener nach vorne.

„Bauern helfen Bauern“ hilft dass die Menschen in Srebrenica wieder
einen Blick nach vorne wagen können. Ich bin stolz dazu etwas bei-
tragen zu dürfen und Teil dieser wunderbaren Initiative zu sein.
Danke für alles an Doraja, Sophie, Landolf, Susi, Namir und alle
anderen. Es war bestimmt nicht meine letzte Reise nach Srebrenica.

Christine Rhomberg

Mission Srebrenica 2 – Wenn sich Herzen berühren

Vor einem Jahr hätten wir uns nie erträumt, dass wir ein zweites Mal  nach Bosnien fahren können, um diesmal wieder 3 Häuser aufzubauen. Danke an alle Spender, die uns diesen sehr berührenden Einsatz ermöglicht haben.
Wir haben unsere Familien vom Einsatz im Mai besucht und wurden dort wie „alte Freunde“ empfangen und bewirtet. Vieles ist dort geschehen, viel Positives, nur Elvira mit ihren 5 Kindern braucht weiterhin Hilfe, damit sie ihr Leben hoffentlich bald einigermaßen in den Griff bekommt.
Wir haben diesmal auch unsere neuen Familien in ihren Unterkünften besucht und konnten uns überzeugen, dass sie dringend ein neues Heim brauchen. Sie haben sich entschlossen, wieder
in ihrer Heimat neu anzufangen. Das wichtigste dafür ist halt einmal ein „Dach über dem Kopf“,
das haben wir ihnen geben können und darauf dürfen wir auch ein wenig stolz sein.

Was wir in dieser Woche gesehen, erlebt und gefühlt haben, besonders bei der Übergabe der Häuser, ist einfach unvorstellbar.
Wir konnten ein bisschen „geben“, aber wir haben noch sehr viel mehr „bekommen“. Einander zuhören, auch wenn man die Sprache nicht versteht, sich einfach in die Arme nehmen, weil
man fühlt, dass es gut tut, ein Lächeln schenken, obwohl es eigentlich nichts zu lachen gibt,
zu teilen, auch wenn man nichts hat, „hvala und molim“ (Danke und Bitte) zu sagen, 2 Wörter,
die bei uns oft vergessen werden – das sind nur ein paar Geschenke, die wir bekommen haben.

Auf den Baustellen wurde natürlich die ganze Woche mit vollem Einsatz und viel Freude gearbeitet. Eine besondere Herausforderung war das „Sonderprojekt Wasserversorgung“
bei den Kapic-Brüdern. Für uns war ganz klar, das machen wir, auch wenn die Grube für den Hochbehälter und der Graben für die Leitung im steilen Gelände viel Schweiß und Anstrengung kosten wird. Heinz und Robert haben entschieden, dass wir das Geld, das wir noch haben, unbedingt für die Wasserleitung und eine Veranda für jede der 3 Familien investiert wird.
Am Freitag vor der Hausübergabe war es dann soweit, das Wasser spritzte aus der Leitung bei den Häusern, ein unbeschreiblicher Moment!

Es gäbe sehr Vieles zu berichten, es gäbe dabei nie ein Ende, ich will aber nur noch das sagen: Das Team war wieder sensationell, wir haben alles (und ein bisschen mehr) geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben neue Freunde gewonnen, tolle Menschen, die sich eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben verdient haben. Wir haben ihre Kinder auf den Armen gehabt, haben mit den Kindern gespielt, gescherzt und gelacht. Die Kinder sind die Zukunft
für ein Land, nicht nur bei uns, sondern auch in Bosnien.

Wir bedanken uns bei „BhB“ für die Möglichkeit, dass wir „etwas tun konnten“.

Ein herzliches Dankeschön sagen wir aber besonders unseren 3 netten und charmanten Betreuern Namir, Landolf und Emo!
Durch sie und alle anderen „BhB-ler“ ist folgender Spruch bestätigt:
Gott kann nicht überall sein, deshalb erschuf er Engel ohne Flügel und nannte sie Freunde!

Feuertaufe

Nicht mit Blicken starren, sondern begreifen. Nicht mit Händen begrüßen, sondern umarmen. Nicht Tränen der Trauer, sondern der Dankbarkeit.
Damit aufgewachsen, davon mal gehört, vielleicht auch ein wenig darüber gelesen, nie davon gelernt. Der weltweit größte Völkermord nach dem zweiten Weltkrieg. In Vergessenheit geraten,
in den Geschichtsbüchern als Fußnote abgetan. Wir hatten die Gelegenheit als helfende, als Gebende mitzufahren.
BhB, eine Reise auf welche wir lange warteten.
20 Jahre Bhb.
Es fing alles an als wir doch noch sehr klein waren. Dennoch gehörte BhB zu etwas konstantem in unserem Leben. Mit konstant meinten wir, es war da. Nicht mehr und nicht weniger. Wir wussten zwar wohin das Team reiste und wo es half, aber wie diese Hilfe von statten ging, beziehungsweise welch Aufwand und Risiken dafür getragen wurden, konnten wir uns in
unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen. Erst mit dem Antreffen der Menschen in Srebrenica bekamen die Namen Gesichter, die Menschen Charaktere, die Geschichten Realität.
Unser „Feuertaufe“ war ein Sprung, nein, ein Stoß ins kalte Wasser. Verpflegung von
Erschöpften beim Friedensmarsch, Trauernde Witwen bei der Ankunft der Särge und eine Masse von Mitfühlenden bei den abschließenden Begräbnissen.
Tage voller Emotionen. Trauer, Wut, Ratlosigkeit und Betroffenheit. Doch am meisten überwog
die Bewunderung. Die Bewunderung für all das, was Bauern helfen Bauern bewegt hat. Mit was für einer Hingabe und Fürsorge gearbeitet und geholfen wird. Und das nicht nur einmalig,
sondern nachhaltig. Helfen auf Augenhöhe. „Geben soll man auf Knien, empfangen soll man
aufrecht stehend“ um Doraja zu zitieren. Ein Erlebnis welches spätestens beim Besuch betroffener Familien bewegt. Trotz vollkommener Unbekanntheit wurden wir, aufgrund der
BhB-T-Shirts, sofort mit größter Wärme und Herzlichkeit empfangen. Man stelle sich das vor:
Ein weißes T-Shirt, ein kleiner Aufdruck, Menschen strahlen.
Ein Phänomen, dass diese Menschen überhaupt ein Lächeln über die Lippen bekommen,
wenn man bedenkt was Sie durchlebt haben. Wenn man bedenkt... vorstellen kann man es sich
eh nicht.
Wir sind von ganzen Herzen dankbar, dass wir Srebrenica selber erleben konnten und vor allem durften. Und auch, dass wir das Erzählte nun selber erzählen, weitergeben und besser verstehen können. Und auch die Arbeit von BhB verstehen wir nun besser. Unsere Bewunderung für das früher Erzählte ist durch unsere nun erlebte Erfahrung umso mehr gestiegen. Danke sehr
Consti und Sili

Viele Eindrücke werden uns ein Leben lang begleiten

Liebes BhB-Team,

nun  sind wir schon wieder 2 Tage daheim, in Gedanken aber noch immer in
Bosnien. Es war für mich und auch für die anderen Teammitglieder eine sehr
eindrucksvolle Woche. Wir haben ein Schuljahr für diese Woche in Bosnien
gearbeitet, waren sehr gespannt und auch nervös, weil wir nicht wirklich wussten,
was uns in Srebrenica erwartet.

Wir sind natürlich ein bisserl stolz, dass wir so Vieles geschafft haben, aber
viel mehr freut uns, dass wir die lieben Menschen, die wir kennenlernen durften,
einen Teil ihres Weges in eine hoffentlich bessere Zukunft begleiten konnten.

Viele Eindrücke werden uns ein Leben lang begleiten – Lebensfreude, Gast-
freundlichkeit, Gelassenheit, Zuneigung, … – für all diese Erfahrungen sind wir
sehr dankbar.

Besonders dankbar sind wir aber auch für die herzliche Unterstützung vom BHB-
Team bei unserer „mission srebrenica“.

Ein großes und herzliches „Vergelts Gott“ an dich, liebe Susi, an Landolf, an Namir
(er ist für mich der „Engel von Bosnien“) für eure Betreuung und eure Arbeit.

Ein besonderes, ganz großes „Dankeschön“ übermitteln wir aber an die „Chefin“
Frau Eberle für die Unterstützung bei unserem Projekt. Bei unserem Einsatz letzte
Woche ist uns erst wirklich bewusst geworden, welche Bedeutung und welche  
Wirkung die Arbeit von „Bauern helfen Bauern“ tatsächlich hat.

Unser Schulprojekt ist noch nicht fertig, eine 2. Mannschaft soll ja auch noch nach
Bosnien fahren, und wir wollen, voraussichtlich im Herbst, noch eine Abschlussver-
anstaltung an der Schule machen. Spätestens dann sehen wir uns hoffentlich wieder,
ich freue mich schon darauf.

Liebe Grüße

Robert

(im Namen des „Tua wos-Teams“)

 

Abschied von Sasina

Sasina, 6 Jahre durften wir Deine Bewohner besuchen, Deine Bewohner begleiten.
Wir kennen einen Teil ihres Lebens, weinten und lachten mit ihnen, wir sind Freunde
geworden.

Wir haben gelernt stiller zu werden, wo wir oft laut unser Leid beklagen über Dinge die
Du Sasina, Dir wünschen würdest für Deine Bewohner! Wir haben gelernt zuzuhören
und uns vorzustellen was es heißt, in ganz anderen Umständen als zu Hause leben zu
müssen. Wir haben gesehen und erlebt, wie unser Überfluss kleine Träume erfüllen kann.
Wir sind in uns zufriedener geworden durch die Dankbarkeit die Deine Bewohner uns
entgegen brachten. Viele Augenblicke des Glücks sind nicht nur dort geblieben sondern in
unseren Herzen mitgenommen. So werden wir Dich und Deine Bewohner nie vergessen,
der Abschied fällt schwer. Für immer werden wir nicht gehen, Euch wieder einmal besuchen,
um zu wissen wie es Euch geht, um Euer Lachen zu sehen und mit Euch bei einem Schluck
Kava über alte Zeiten plaudern. 

Wir wünschen dir Sasina, dass  Deine Bewohneranzahl wächst und noch mehr Leben  zu
Dir zurückkommt. Wir sind so dankbar Dich kennen gelernt zu haben!

Abschied Sasina

Eine ganz besondere Gemeinschaft


Liebe Doraja Eberle,
von Sa 28.- Di 31.01.habe ich in Srebrenica die ganz besondere Gemeinschaft
im BhB Team erleben können. Auch Lela und Sakib aus unserem Team waren
sehr beeindruckt.

Nach den sehr undurchsichtigen Vorgehensweisen des Vereins, den wir vorher
unterstützt haben, tut es gut Projekte zu erleben, die wirklich ganz direkt bei
denen ankommen für die ich gelaufen bin und Aufmerksamkeit schaffen wollte.
Mit Namir hat die Organisation genau den Menschen vor Ort, der die hohe Sen-
sibilität für die vielen individuellen Situationen mitbringt und der sehr pragmatisch
die direkte Lösung sucht.
Aber da waren noch 3 liebe Menschen, die deutlich gezeigt haben wie sehr sie
für die Ziele der Organisation stehen und immer wieder bereit sind das Beste zu
geben. Ich danke Landolf, Emo, Hans  und Namir für die so liebenswerte Aufmerk-
samkeit und ihr grosses Herz für diese Menschen, die sich von der Welt vergessen
fühlen. Oft habe ich in den letzten Tagen an alle gedacht, die wir besucht haben.
Noch mehr Schnee und Kälte!
Ich gehe auf die einzelnen Stationen an dem gemeinsamen Wochenende nicht
weiter ein, denn wer kennt diese besser als Sie.  Für mich war es ganz wichtig
wieder nach Srebrenica zu kommen und jetzt zu wissen, unser Verein "Run for
their lives e.V." unterstützt die richtige Organisation und ehrliche Projekte. Über
alle unsere Aktivitäten in der Zukunft werde ich Sie ausführlich informieren. Ich
habe schon in Srebrenica eine Einladung für den 26.08. ausgesprochen, denn an
dem Tag findet wieder "Havixbeck geht frühstücken"statt (siehe DvD im Buch) und
wir hoffen auf viele Spenden. In Verbindung wird es eine Laufveranstaltung geben
und einen Charitylauf. Ich würde mich freuen jemanden von Bauern helfen Bauern
für einen Informationsbeitrag bei uns begrüssen zu können.


www.run-for-their-lives.de

Mercuria baut ein Haus ....

Nach fast elf Stunden Autofahrt war es soweit, die Mercuria ist in Srebrenica ange-
kommen. Empfangen wurden wir von Namir, dem zuständigen Leiter von BhB in
der Region, der uns zum Hotel „Misirlije“ brachte. Begeistert von der lokalen Küche
und gespannt auf die Aufgaben der nächsten Tage fielen wir früh in einen tiefen
Schlaf. Am nächsten Morgen begleitete uns Namir zur Baustelle, wo in den komm-
enden Tagen das Haus entstehen sollte. Die Siedlung liegt etwas außerhalb der
Stadt Srebrenica und ist nur durch einen sehr schmalen unbefestigten Weg er-
reichbar. Für Namirs Landrover war die Strecke kein Problem, unser Mercedes-Bus
aber hatte mit den steilen Schotterstraßen sehr zu kämpfen. Zwei Mitarbeiter
von Namir, Almir und Alem, die bereits rund einhundert derartige Häuser in der
Region gebaut haben und Samir, der zukünftige Hausherr, begrüßten uns an der
Baustelle. Das Fundament des Hauses war bereits vorbereitet und so gingen wir
gleich ans Werk. Unterstützung von Almir und Alem beim Zusammenbauen und
Aufstellen der Außenwände war dabei ebenso wichtig, wie die Vergrößerung des
Platzes vor dem Haus, wo in der Zukunft eine Veranda entstehen sollte. Vor allem
letzteres war eine physische Herausforderung, mussten doch mehrere Kubikmeter
feuchte Erde abgegraben und wegtransportiert werden. Glücklicherweise war
das Wetter trocken und angenehm kühl! Bis zum Abend waren bereits alle vier
Wände des Hauses aufgestellt und der Dachstuhl war ebenfalls fast fertig. Ange-
nehmerweise waren die nächsten beiden folgenden Tage etwas weniger anstren-
gend.

Das Decken des Daches und der Innenausbau ließen die Zeit wie im Flug vergehen.
Nachdem der Boden und die Wände mit Holz verkleidet waren, wurde unter dem
Dachstuhl noch eine Decke eingezogen um die nutzbare Fläche des Hauses ent-
sprechend zu vergrößern.

Drei Fenster und ein Holzofen mit Kochmöglichkeit vervollständigen das neue Heim.
Vor allem beim Einbau der Fenster machte sich die Erfahrung von Almir mit der
Kettensäge sehr bezahlt. Fast millimetergenau schnitt er unter unseren staunenden
Blicken die entsprechenden Öffnungen in die Wände. In den sehr willkommenen
Pausen versorgte uns die zukünftige Hausherrin mit Kaffee und Kuchen. Und wie
bereits im Hotel, wurden wir auch auf der Baustelle kulinarisch verwöhnt – un-
glaublich wohlschmeckende Suppen und deftige Speisen mit Hühnchen oder
Faschiertem gaben Kraft für die Nachmittage! Letztendlich waren alle Anstrengungen
der vergangenen Tage vergessen als wir das fertige Hause betrachteten und die
Freude im Gesicht von Samir und seiner Frau über ihr neues Heim sahen!

 

1995 in Srebrenica

Um auch etwas über die Geschichte der Stadt und des mit ihrem Namen untrennbar
verbundenen Genozids im Juli 1995 zu erfahren, besuchten wir mit Namir den
"Srebrenica Memorial Room“. Diese Einrichtung ist in einer ehemaligen Batteriefabrik
untergebracht, die während des Krieges als Hauptquartier für niederländische UN-
Soldaten diente. Fotos mit Augenzeugenberichten und Biografien von getöteten
Zivilisten sowie ein ergreifender Kurzfilm über das Massaker und die Tage davor,
geben einen kleinen Einblick in das unbeschreibliche Grauen das diese Stadt erlebt
hat. Gegenüber dieser Einrichtung liegt der Gedenkfriedhof von Srebrenica.
Noch immer werden Massengräber geöffnet, Tote identifiziert und  im Rahmen der
jährlichen Gedenkzeremonie auf diesem Friedhof zur letzten Ruhe gebettet.
Steintafeln mit tausenden Namen der vermissten Personen zeugen von der traurigen
Geschichte dieser Stadt.

Abschließend lässt sich sagen, dass es ein wirklich beeindruckendes Erlebnis war Teil
einer solch außergewöhnlichen Initiative zu sein. Die Gewissheit, gemeinsam mit Bundes-
brüdern Menschen in großer Not effektiv geholfen zu haben und deren strahlende
Gesichter beim Anblick des Hauses zu sehen, ist tatsächlich unbezahlbar!

Am Ende der Welt und doch unser Mittelpunkt

Sasina/Bosnien liegt direkt an der Frontlinie zur Föderation in der Rep. Srbska.
Es ist ein Ort, den wir seit 4 Jahren betreuen. Vor dem Krieg lebten ca. 300 Menschen
in Sasina, bis heute sind 63 Personen zurückgekehrt. Davon besuchen wir
regelmäßig 41 Personen und helfen ihnen mit den notwendigsten Dingen die man
im Alltag braucht, um ihr Leben etwas leichter zu gestalten. Wir verbringen immer
einen Tag dort, besuchen jeden persönlich, gehen in die Häuser, verbringen Zeit mit
den Leuten. Als wir begonnen haben dort zu helfen, waren überall durch den Ort
gelbe Plastiklinien gespannt, ein panzerartiges Entminungsgerät stand auf der
Straße.

Die Linien werden dort angebracht wo das Land noch vermint ist. Wohin das Auge
reichte war es gelb. Hinter den Gärten, neben den Straßen, in den Feldern. Welch
großer Mut, an so einen Platz zurückzukehren weil es Heimat ist. Weil man dort neu
beginnen möchte wo man herkommt obwohl man alles verloren hat. Da lebt Marija,
die ihren Mann und 3 Söhne verloren hat und da leben Niko und Anna, Anna ist blind,
sie haben ihren Sohn verloren, sind beide über 70 Jahre und bekommen € 100,00
Pension monatlich – davon müssen sie alles bestreiten. Ankica lebt mit ihrer Mutter weit
oben am Berg, ihr Vater wurde im Krieg ermordet und mit dem Fuhrwagen tot nach
Hause geschickt. Jeder Einzelne von ihnen hat eine Vergangenheit zu bewältigen,
die wir uns nicht vorstellen können.

Jeder Einzelne ist in diesen Jahren so kostbar für uns geworden. Sie sind von Herzen
dankbar für unseren Besuch, dass wir sie nicht vergessen, an sie denken und ihnen
treu bleiben, denn es hilft keiner mehr. Sie beschenken uns mit ihrer Wärme und
Herzlichkeit, mit ihrem Willkommen heißen, das lässt einen demütig werden und dankbar.

Letztes Jahr durften wir 2 neue Leben in Sasina begrüßen und kennen lernen, die jungen
Menschen und Kinder wollen nach vorne schauen, gehen weiter. Wir sind glücklich, ein
Teil – auch wenn er noch so klein ist – dieses Wachstums sein zu dürfen.

Dort zu unterstützen, wo es ohne unsere Hilfe nicht weiter gehen würde. Danke den
Spendern, die dies alles erst ermöglichen und danke Sasina – Du bist am Ende der Welt
und doch unser Mittelpunkt geworden.

Susi, Franz, Leo, Silvie, Inge, Sassi, Birgit, Gudrun

Wir bauten ein Haus

Am Samstag den 04. September 2010 um 14 Uhr war es soweit, unser Rhaetenprojekt 
„Rhaetia baut ein Haus“ hat begonnen – mit der offiziellen Verabschiedung durch die
Stadt Innsbruck. Vizebürgermeister Franz X. Gruber gab unseren 6 Mitfahrenden, die
die weite Fahrt nach Bosnien antreten werden, einiges nützliches mit auf den Weg.
Patrick Stöckl schilderte uns allen den detaillierten Ablauf der Fahrt.

Neben gekühlten Getränken wurde auch zu einer bosnischen Keks-Spezialität geladen.
Montag - Früh um kurz vor 5 trafen wir uns am Innsbrucker Hauptbahnhof um nach
Salzburg zu fahren. Dort wurden wir von den Vertretern der Hilfsorganisation „Bauern
helfen Bauern“ empfangen und zu unserem Bus begleitet.

Bei der Fahrt gabes einige Probleme: ein abgelaufener Pass musste bei der Österreich-
ischen Botschaftin Laibach zu einem Notpass umgewandelt werden (das war wirklich
ein großerAufwand, welcher uns ca. 4 Stunden Verspätung einhandelte).

Gegen Mitternacht kamen wir endlich in Srebrenica im Hotel an. Dort wurden wir von
unserem Betreuer Namir begrüßt, welcher uns den Plan für die nächsten Tage schilderte.
Am Dienstag fing es gleich an mit einer Führung über den Friedhof.

Im Krieg starben in Srebrenica ca. 8000 Männer und Jungen. Uns wurde auch noch eine
Dokumentation über den Krieg gezeigt: wirklich ein trauriges Schicksal das den Menschen
dort wiederfahren ist.

Nach der Führung und dem Film ging es dann gleich auf zu dem Haus.

Der Mann für den wir das Haus bauten verlor alles im Krieg, und so wollte er, dass sein
neues Hausneben der Ruine seines alten errichtet wird. Topmotiviert gingen wir ans
Werk, und so dauerte es nicht lange, bis man sah, dass es ein Haus wird. Dank der
Unterstützung einiger Arbeiter wurde am ersten Tag fast alles schon gemacht. Gegessen
wurde auf der Baustelle – die Familie der wir das Haus geben (der Mann und seine Gattin)
kochten für uns. Mittwoch schafften wir es bis Mittag das Haus fertigzustellen: Wände,
Dämmung,Boden, Dach inkl. Ziegeln, der 2. Stock inkl. Leiter!

Carol, Lukas und Philipp, die sich mit Hammer und Axt bewaffneten, verkleideten den
Boden und die Wände in Windeseile währenddessen Preet und Stephan mit Fotoapparat
und Videokamera bewaffnet alles detailliert dokumentierten. Bei der Schlüssel-übergabe
wurde uns sehr für unsere Arbeit und unser Engagement gedankt, und wir freuten uns
wirklich so viel Gutes getan zu haben.

Mittwoch Abend verbrachten wir in der Hauptstadt von Bosnien – Sarajewo. Dort bekamen
mir noch mehr Eindrücke über die bosnische Kultur und die bosnischen Mentalitäten. In
Sarajewo wohnten wir in einem guten 3 Sterne Hotel, das dem österreichischem Niveauin
nichts nachsteht. Am Abend schlenderten wir durch die Stadt und ließen den Abend bei
einer Wasserpfeife und einem kühlen Bier ausklingen. Am Donnerstag – ein großer Feiertag
in Bosnien (zumindest für die Muslime wegen dem Ende der Fastenzeit) traten wir unsere
Heimreise über Split (Kroatien) an. In Split sprangen wir kurz ins Meer.


Gegen 3 Uhr erreichten wir Salzburg (leider wie bei der Hinfahrt mit etwas Verspätung
geplant war Mitternacht) und so mussten wir mit dem Zug um 6 Uhr fahren statt mit dem
um 2 Uhr den wir leider verpassten. Geschlafen haben wir im Bus und um 6 waren wir dann
zur Abfahrt in Salzburg bereit. Pünktlich um kurz vor 8 Uhr in der Früh kamen wir relativ
müde am Hauptbahnhof in Innsbruck an.

Alles in allem war es ein wunderschöner Ausflug und sicherlich eine Aktion, die uns allen zu
denken geben soll, dass unser hoher österreichischer Standard leider nicht selbstver-
ständlich ist. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Organisatoren seitens „Bauern helfen
Bauern“ bedanken, bei LR Doraja Eberle, bei Patrick Stöckl (Aufsichtsperson)und allen die
mitgefahren sind (Preet Bindra, Philipp Pfleger, Carol, Capek, Lukas Wegscheider, Stephan
Regensberger) sowie bei allen Spendern, die die Verwirklichung dieses Projektes erst
ermöglicht haben.


Herzlichen Dank.

Preet Bindra (Obmann der K.Ö.St.V. Rhaetia Innsbruck)

Das Wunder von Srebrenica

Rund 350 Kinder, serbisch und bosnisch, muslimisch und orthodox, gesund und
körperlich/geistig beeinträchtigt, haben im Rahmen des BhB-Projektes „Zirkus des
Friedens” fünf Tage lang Zirkusluft geschnuppert. In Workshops konnten sie alle
Facetten der Zirkuskunst, Akrobatik und Schaustellerei nach Herzenslust kennen
lernen und üben.

Bei der Abschlussvorführung spielen sich berührende Szenen ab, Tränen des Glücks
fließen überall. Das Charivari mit rund 150 Kindern, für die viel zu selten im Leben
die Sonne scheint, bleibt unvergessen und als Zugabe bilden der Vertreter des
bosnischen Präsidenten und die Bürgermeister von Bratunac und Srebrenica,
umringt von allen Kindern, eine ethnisch gemischte Pyramide in der Manege...

Wir können das Vergangene nicht ungeschehen machen, aber vielleicht haben wir
einen kleinen Beitrag für ein friedliches Miteinander in der Armutsecke Europas
geleistet. Ganz sicher haben wir Kindern und Erwachsenen Hoffnung und ihnen für
ein paar Stunden Glück geschenkt.

Valentin Inzko

Mut in hoffnungsloser Situation.

Donja und Gornja Velesnia /Kroatien. Auch diese Dörfer werden seit Kriegsende von
bosnisch-kroatischen Flüchtlingen bewohnt. Obwohl die Häuser äußerlich in Ordnung
scheinen, ist die Armut teilweise erschütternd.

Der tägliche Kampf ums Essen – oft sind weder Strom noch Möbel vorhanden – und die
allgegenwärtige Arbeitslosigkeit lassen die Situation hoffnungslos erscheinen. Mut machte
uns da der neue „Bürgermeister“, unser Begleiter. Er versucht allen Menschen zu helfen,
unabhängig von ihrer Herkunft und Religion. Er selbst war während des Krieges in einem
serbischen KZ interniert. Besonders dringend benötigt werden vor allem Lebensmittel! Kühe,
Schafe und Schweine als neue Nahrungs- und Versorgungsquelle sind ebenso notwendig!

Ferdinand Oetker, Isabell Leibenfrost, Ernst Grössinger und Maria Ötzlinger.

Freude bringen – Freude erleben.

Petrinja/Kroatien. Bei herrlichem Sommerwetter haben wir „unsere“ Familien besucht und ihnen neben Lebensmittelpaketen auch Kleidung, Schuhe, Schulsachen und Werkzeug gebracht. Die Freude war riesengroß. Bei den Menschen, denen wir helfen durften, und auch bei uns, weil wir diese Freude bereiten konnten. Die Familien, die im Herbst Saatgut für einen Gemüsegarten erhalten hatten, haben inzwischen wunderbare Gärten angelegt.

Zwanzig neue Familien haben wir besucht, ihnen Lebensmittelpakete gebracht und ihre Sorgen und Nöte angehört. Im Oktober werden wir ihnen helfen, mit der Priorität „Hilfe zur Selbsthilfe“. Zwei Jugendliche werden das Geld für ihre berufliche Ausbildung erhalten – oft liegt darin eine neue Chance und Hoffnung für die ganze Familie.

Wir sind dankbar für dieses Wochenende und werden auch weiter unserer Verpflichtung nachkommen, das Elend und Leid dieser armen Menschen etwas zu lindern.

Andrea und Uwe Bethge, Adolf Ribbentrop und Sophie Brandis.

Lernen Sie noch mehr Projekte von uns kennen.